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Zu Weihnachten verschenke ich meinen Schwestern und Schwägerinnen am liebsten etwas Selbstgenähtes. Irgendwann habe ich mit meinen Schwestern vereinbart, dass wir uns keine "teueren" Geschenke machen. Es geht einfach um den Spaß am Schenken und die Freude, etwas zu bekommen.
Die Idee hatte ich dieses Mal schon im letzten Januar, als ich für meine Nachbarin
diese Stofftasche nähte. Sogar neuer Stoff extra für das Taschen-Projekt gab es bei einer Sale-Aktion bei
Königreich der Stoffe. Man hätte meinen sollen, dass ich die Taschen entsprechend schon im August fertig genäht hätte... Aber das war natürlich nicht so, denn die To-sew-Liste wird einfach nie kürzer und es gibt immer "wichtigere" Projekte.
Letztlich sind im November und Dezember insgesamt 8 Falttaschen nach
dieser Anleitung entstanden:
Nachdem diese ersten beiden Taschen fertig waren, las ich irgendwo, dass jemand eine Falttasche mit Französischen Nähten genäht hatte. Die Idee gefiel mir - und so sind alle anderen 6 Taschen mit dieser Methode genäht. Die Seitennähte sind damit noch stabiler, wie ich finde, und man spart sich das Versäubern der Nähte.




Auf den Bildern sieht man, dass ich die Falttaschen noch mit einem kleinen Täschchen aus SnapPap ergänzt habe. Die Geschichte dahinter ist diese: im Kindergarten war schon im Sommer angekündigt worden, dass in der Weihnachtszeit zu Gunsten des Kindergartens ein Basar stattfinden sollte. Alle Eltern waren aufgerufen für den guten Zweck, zu Basteln/ Backen etc. Ich dachte zuerst daran, die Taschenproduktion auf den Kindergarten auszuweiten. Aber als der November sich dem Ende zu neigte und noch längst nicht alle Taschen für die Verwandtschaft fertig waren, wurde mir klar dass daraus nichts wird. Ich überlegte mich gar nicht zu beteiligen, als mir auf irgendeinem Blog die Einkaufswagenchip-Täschchen nach der
Anleitung von Snaply begegneten. SnapPap war vorhanden, KamSnaps und Webbandreste auch. Die sternförmigen Schlüsselanhänger gefielen mir gut und schöne Einkaufswagenchips fand ich
hier. Ich bestellte mutig 60 Chips und 50 Sternanhänger und fing mit der Produktion an.
Letztlich gelangten längst nicht alle fertigen Täschenchen auf Fotos. 3 Chips von den 60 habe ich noch übrig! Das Projekt ließ sich prima mit den Kindern zusammen angehen. Bei vielen nähten sie mit, die Große hat bestimmt 20 Täschchen selbst zugeschnitten. Außer 28 Stück für den Kindergarten (die nicht alle gekauft wurden, mindestens die Hälfte landete wieder bei uns) gab es welche für die Tanten, einige Freunde, die Nachbarn, Erzieher, Musiklehrer und Kindergottesdienst-Mitarbeiter.
verlinkt bei dienstagsdinge und creadienstag