Montag, 12. Oktober 2015

im September was für mich

Ich weiß, jetzt ist der Oktober schon fast halb rum. Aber die beiden Teile die ich heute zeigen will sind tatsächlich schon im September entstanden. Im September habe ich es nicht geschafft, etwas neues für mich zu nähen. Aber dafür habe ich zwei vorher schon vorhandene Kleidungsstücke so verändert dass ich sie jetzt sehr gerne nutze:



Das Shirt habe ich geschenkt bekommen. Es hatte ein großes Logo einer Pharmafirma aufgestickt, das ich als erstes aufgetrennt habe. Dann hatte mein Mann die super Idee eine Tasche aufzunähen. Und jetzt habe ich ein neues Lieblingsshirt (wenn es nicht gerade zu kalt ist...).

Den Rock habe ich schon hier gezeigt. Der Stoff für die Stufen gefällt mir nach wie vor super. Aber die Lösung mit der Jeans oben hat für meinen Geschmack immer zu viel aufgetragen. So habe ich die Jeans kurzerhand wieder abgeschnitten und durch ein Bündchen ersetzt. Unten habe ich dann noch eine Lage blauen Stoff angenäht damit die Länge passt.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Leggins und Beutel

Eigentlich entstanden diese Teile schon Ende August. Jetzt zeige ich sie zur Vollständigkeit:

Zum ersten drei Leggins nach dem Schnittmuster 10-Minuten-Leggins von Mopseltrine. Genäht habe ich zwei Mal Gr. 98 und ein Mal Gr 92 für drei süße Damen aus unserer Eltern-Kind-Gruppe - als Geburtstagsgeschenke bzw. gleichzeitig zum Abschluss unseres Eltern-Kind-Gruppen-Jahres. Der Stoff ist ein dünner Sweat den ich irgendwo mal im Sale mit in den Warenkorb gepackt habe. Außerdem habe ich hier etwas experimentiert und die Hosenbeine an den Außenseiten mit einem Gummi etwas gerafft. Sieht man noch nicht so deutlich. Das kann ich noch weiter üben.

Dann kam ja der Kurze in den Kindergarten und wir sollten z.B. Wechselwäsche anliefern. Da ich davon ausgehe dass wir die Wechselwäsche gelegentlich brauchen werden, habe ich eine Seite aus beschichteter Baumwolle (von buttinette) genäht. Die andere passt zu seiner Traktor-Bauernhof-Vorliebe (und stammt von IddiLino). Damit man den Beutel nicht verwechseln kann gab es noch ein appliziertes J (ergänzt durch Buchstaben aus Stoffmalfarbe). Das Schnittmuster ist der Beutel Swimmy, ein Freebook bei Farbenmix.


verlinkt bei Nähfrosch

Freitag, 18. September 2015

Geburtstagskleidchen

Anfang September feierte meine Große ihren 5. Geburtstag. Über die Eulen-Geburtstagsfeier hatte ich schon hier berichtet.
Eigentlich bekommt sie auch ohne Anlass Kleidung genäht, aber ich finde es eine schöne Tradition, zum Geburtstag ein neues Kleid zu schenken.
Wenige Wochen vor dem Geburtstag fanden wir in einem süßen kleinen Stoffladen einen Robben-Jersey mit breitem Rapport. Da er in alle Richtungen dehnbar ist entschied ich mich schon im Laden dazu, den Raport für den unteren Rand des Kleides zu nutzen.

Herausgekommen ist dies:



Alltagstauglichkeit wurde bewiesen!
Das Kleid vom letzten Geburtstag - das jetzt fast besser passt als letztes Jahr - war ein ähnlich alltagstaugliches Jersey-Kleid aber mit kurzen Ärmeln. Im Herbst und Winter braucht man immer ein Shirt darunter oder eine Jacke. Deshalb hat das neue Kleid lange Ärmel.
Das Schnittmuster gibt es so in der Art nicht. Es ist eine Mischung aus einem auf Gr. 116 vergrößerten Trotzkopf (Oberteil), dem Kleid aus der Ottobre vom letzten Jahr (Streifen in der Mitte und Länge des Oberteils) und dem Pullony (Rockteil). Letzten Endes war das Kleid aber noch viel zu lang und weit so dass ich den Rock noch einmal abgeschnitten und wieder (mit Kellerfalte) angenäht habe. Jetzt sitzt es perfekt - aber ich hoffe es passt mindestens diesen Winter! Das ist einfach der Nachteil von Langarm-Kleidung. Aber meine Große ist glücklich und zieht es sehr gerne an.
Die passende Leggins ist übrigens auch schon letzten Sommer entstanden. Von dem Jersey (vom Stoffmarkt) habe ich immernoch genug übrig und er gab dem Blau einfach einen hellen "Pep".

Mittwoch, 16. September 2015

Prinzessinen-Ponchipessa

Als ich den Aufruf zum sew along bei Stoff&Liebe sah, war ich zunächst nicht sicher, ob wir einen Poncho gebrauchen könnten. Dann fiel mir ein, dass wir voraussichtlich mitten im Winter auf eine Hochzeit eingeladen sein werden. Und so entstand die Idee, eine sehr festliche Ponchipessa zu nähen, die man perfekt über ein Kleid im Winter (ok, wohl nicht bei strengem Frost) ausführen kann.

Diese Prinzessinen-Ponchipessa ist dabei heraus gekommen:


Auf der Suche nach dem perfekten Stoff (eigentlich suchte ich Walk oder Ähnliches) stieß ich bei Königreich der Stoffe auf einen wunderschönen reduzierten Feincord. Die fertige Ponchipessa stand ab sofort fertig vor meinem Auge. Dazu kam noch ein creme farbener Feincord, ein creme farbenes Stück Jersey für den Kragen und ein Stück Spitzenborte, alles von KDS. Da Feincord ja sehr dünn ist, habe ich die Ponchipessa mit Fleece (an den Ärmeln) und Teddy (von hier) aus meinem Bestand gefüttert. Auf diese Weise ist bei unserer Ponchipessa an keiner Stelle eine Naht zu sehen.
Für den Rand habe ich den creme farbenen Feincord 1,5x so lang zugeschnitten wie die einzelnen Schnittteile und dann gekräuselt. Die Nähte zwischen Ärmeln und Hauptteilen habe ich mit der Spitzenborte verziert. Damit Madame auch weiß wo vorne ist ist das Rückenteil zweigeteilt und das Vorderteil ziert eine Schleife.
Genäht habe ich übrigens Gr. 122/128 für mein 113cm großes Kind. Die Länge habe ich dabei etwas gekürzt und mit der Rüsche gleichzeitig wieder verlängert.

Jetzt kommt die Bilderflut: (leider wirken einige Bilder etwas unscharf durch den gemusterten Stoff)

von Innen ganz ohne Nähte

Rückenteil



Drehtest bestanden



verlinkt bei AfterWorkSewing und Stoff & Liebe sew along

Dienstag, 8. September 2015

Eulen-Geburtstag

Vergangenen Sonntag wurde unsere Große stolze 5 Jahre alt. Da wir gerade über 4 Wochen Ferien hinter uns haben, konnten wir zusammen einige schöne Dinge für die große Feier basteln.
Thema waren Eulen. Das ergab sich eher zufällig bei der Suche nach einer schönen Bastelidee für die Einladungskarte. Kurz nachdem die Idee geboren wurde fiel mir ein Bastelbuch in die Hände in dem beschrieben wird wie man mit den eigenen Händen Tiere basteln kann.

So sind Flügel und Körper der Eule nichts anderes als ihre Hände. Nach zwei Versuchen haben wir die Klammer zum Befestigen der Flügel unter den Augen versteckt. Die Freunde bekamen die Einladung dann in geschlossener Form und konnten sie zum Lesen öffnen.

Als nächstes war einiges an Deko an der Reihe:

Die sechs Säckchen für Mitgebsel hat meine Große ganz allein an meiner Nähmaschine genäht, vorher gesteckt und zum Schluss die Kordel eingezogen! Nur den Tunnelzug habe ich genäht.

Die Wimpelkette entstand als Überraschung (ist auch gelungen) aus den Resten vom Eulen-Stoff (der ist von Tedox).

Und so sah dann das fertig geschmückte Zimmer aus:


Der Eulen-Kuchen sah nicht ganz so sehr nach Eule aus... Aber die Kinder essen viel lieber Muffins in Pralinengröße als die großen. Es hat sich niemand am Aussehen gestört ;-) (die ganz vorne sollten eigentlich wie Eulenköpfe aussehen....):


Ganz wichtig war ihr auch eine Pinata. Wir haben sie aus einem Luftballon gebastelt und auf ein Eulen-Aussehen verzichtet (das war ihr nämlich nicht so wichtig und mir zu aufwendig):
Immerhin waren unter anderem Eulen-Aufkleber darin ;-).

Auf jeden Fall hatten wir einen schönen Eulen-Geburtstag!

verlinkt bei creadienstag




Donnerstag, 3. September 2015

im August ein Kleid für mich

Ein Mal im Monat geht ein Blog-Beitrag von mir zu RUMS. Tatsächlich habe ich es auch im August geschafft, neben jede Menge Sachen für die Kinder und ihre Freunde, auch etwas für mich zu nähen. Zum Schluss habe ich mich dann noch ziemlich beeilt und tatsächlich wurde es am 29.08. fertig: mein weit schwingendes Anni-Nanni-Kleid aus Webware in Original-Lang-Version.
Den Stoff habe ich mir irgendwann im Juni bei Karstadt im Angebot ausgesucht: ein ganz feiner leichter Stoff den ich mir super für ein Sommerkleid vorstellen konnte. In weiser Voraussicht habe ich mir gleich einen passenden Futterstoff mit ausgesucht. Damit habe ich das Oberteil gefüttert so dass ich dort kein Schrägband anbringen musste.
Insgesamt war der Stoff aber viiiiiiel schwerer zu vernähen als ich gedacht hatte. Schon beim Zuschneiden musste ich feststellen, dass er sehr rutschig ist. Das heißt, so ganz gerade wurden meine Schnittteile nicht... Dann franst der Stoff sehr stark aus. Also musste eine Lösung zum Versäubern der Ränder her. Bei so feinem Stoff konnte ich mir Zick-Zack oder Overlock nicht vorstellen. Dann sagte jemand etwas von französischen Nähten. Die waren tatsächlich eine gute Lösung für mein Problem - allerdings auch ziemlich aufwendig. Außerdem hatte ich ja schon zugeschnitten, so dass ich sehr aufpassen musste die eingeplante Nahtzugabe nicht zu überschreiten. Zum Glück passt das Oberteil genau richtig. Nur am unteren Ende der beiden Träger wirft der Stoff beim Tragen Falten - aber auf beiden Seiten gleich und von daher fällt es nicht so auf (finde ich). Gesäumt habe ich den Rock mit einem weißen Schrägband. Das Ergebnis ist nicht so perfekt wie ich gehofft hatte, aber zum Auftrennen habe ich jetzt wirklich keine Lust (und keine Stofflänge) mehr übrig. Den letzten Rest der 4m Schrägband habe ich dazu verwendet, die Ränder an den Reißverschlussnähten (von innen) zu versäubern. So kann auch da nichts mehr ausfransen.

Genug erklärt und beschrieben. Hier ist das Ergebnis:







Irgendwie war das Licht für Selbstauslöserfotos in der Morgensonne nicht so super geeignet. Ich hoffe mein Mann findet irgendwann noch Zeit bessere Fotos zu schießen.


Bleibt die Erkenntnis, dass man ein Schnittmuster vielleicht doch besser mit Stoffen testen sollte, die ursprünglich dafür vorgesehen sind (nicht Jersey wie in meinem ersten Versuch und nicht feine Viskose wie im zweiten sondern festere Webware, für das das Kleid ausgelegt ist...). Außerdem noch die Bestätigung für mich, dass ich von Vorhangstoffen besser die Hände weg lassen sollte... Auch wenn sie sich noch so toll anfühlen....
Irgendwann spätestens 2016 wird es wieder Sommer und ich werde mein Kleid ausführen können ;-).


verlinkt bei RUMS

Dienstag, 25. August 2015

Kinderrucksack Lieselotte #4

Nicht mehr lang und dann geht auch der Kurze vormittags eigene Wege. Für den Kindergarten der Großen ist er mit seinen 2 1/2 noch zu klein, aber wir haben einen Platz in einer Großtagespflege (2 Tagesmütter betreuen 8 Kinder). Ich bin ja schon gespannt wie das wird - mit einem lachenden und einem weinenden Auge!
Für den Einstieg in den "Kindergarten" braucht er natürlich auch einen Kindergartenrucksack - wie seine Schwester und seine Cousins (hier und hier). Nichts lag näher als den 4. Kinderrucksack Lieselotte zu nähen. Zugeschnitten lag er schon seit Februar hier. Jetzt war es Zeit ihn endlich fertigzustellen. Natürlich wieder mit ganz viel Reflektorband und aufgenähten Reflektoren. Und für den Fahrzeuge-Fan mit großen Baustellenfahrzeugen. Alle Stoffe kommen von Roller und Tedox. Gefüttert habe ich mit einem Stück unserer alten Markise. Als Verschluss habe ich dieses Mal KamSnaps gewählt. Das Klett-Stück beim Rucksack der großen Schwester fängt nämlich schon nach einem Jahr Benutzung an sich aufzulösen und hält nicht mehr richtig. Das ist dank dem Gummizug zum Zuziehen nicht zu schlimm, war für mich aber Grund genug, nach einer anderen Lösung zu suchen.




verlinkt bei LiebEling, Nähfrosch und Creadienstag