... so heißt die diesjährige Challenge von Selmin (Blog
tweedandgreet). Ihre Challenge "12 colours of handmade fashion" war mir 2017 mehrmals begegnet. Irgendwie stieß ich in den ersten Tagen von 2019 auf ihren Blog und ihre Idee für 2019, jeden Monat eine andere Stoffart bestimmen zu lassen. Ohne Druck, jedes Mal dabei sein zu müssen . Mit dem Ziel, das Stoffregal neu zu betrachten, vergessene Schätze neu zu entdecken, zu vernähen, frisch gestreichelt wieder in den Schrank zu legen oder auszusortieren. Nachdem ich mir für die erste Jahreshälfte (wiedermal) vorgenommen habe, keine neuen Stoffe zu shoppen, sondern die vielen vorhandenen Stoffe erst einmal zu vernähen, sprach mich die Idee gleich an. Mein Vorhaben hatte ich gleich dadurch unterlaufen, dass ich im Dezember noch zwei Stoffbestellungen getätigt habe, die erst im Januar eintrafen... Und dann war da noch dieser coole Pommes-Stoff der unbedingt hier her wollte (und den ich dank Gutschein auch nicht "extra" bezahlen musste).... So viel zu guten Vorsätzen.
Wie so oft blieb das Nähen in den letzten Wochen ziemlich auf der Strecke. Viel zu viel zu tun in der Arbeit und dann noch einige Zusatztermine privat. ABER: ich habe zwei Vorhaben passend zum Monatsmotto umgesetzt und es sogar geschafft, das nächste Projekt zumindest zuzuschneiden!
Hier kommt deshalb mein Beitrag zum Januar-Thema "Struktur" - mit
Werbung, zu der ich nicht beauftragt wurde und für die ich keinen Cent erhalte - aus reiner Überzeugung.
An einem Abend, an dem ich eigentlich nähen wollte, aber irgendwie keinen rechten Anfang finden konnte, entstand dieses Paar Handschuhe aus einem Rest Softshell mit fertigen Strick-Bündchen. Ganz ohne Schnittmuster, die Größe an meinen Händen abgepaust und an den vorhandenen Softshell-Rest angepasst. Fazit: eher eng, aber tragbar
Dann kam ein Januar-Projekt mit ganz viel Reste-Strukur-Stoffen, das ich längst geplant hatte: Stoffelelefanten nach dem freien Schnittmuster Elefantös (bei Farbenmix erhältlich) für Zwillingsmädchen, die schon im Oktober auf die Welt kamen:
Der helle Stoff gehörte zu einem Schlafanzug meiner Tochter, der leider an ungünstiger Stelle zerrissen war. Alle anderen Stoffe sind Reste von früheren Projekten. Gerade für Babys finde ich unterschiedliche Stoffstrukturen schön - da hat man was zu fühlen. In einem Ohr habe ich eine Rassel versteckt, in einem Ohr des anderen Elefanten ein Quietsch-Stück. Um die kleinen Reste die beim Zuschnitt anfallen nicht immer in den Müll werfen zu müssen, habe ich vor kurzem angefangen sie zu sammeln. Diese beiden Elefanten sind zum großen Teil mit Stoff-Restchen gefüllt. Nicht vollständig - das wird nämlich ziemlich schwer und die übliche Watte-/Schaumstoff-Füllung ist auch weicher.
Das dritte Struktur-Projekt wird eine Walk-Jacke. Ich habe sie bisher erst zugeschnitten, aber sie muss auch erst Mitte Februar fertig sein. Da gibt es noch Hoffnung pünktlich fertig zu werden.
Mein Fazit:
Struktur im Stoffregal haben diese Projekte bisher noch nicht geschaffen. Meinem Stoffabbau-Ziel bin ich nur ein kleines Stück näher gekommen. Immerhin habe ich eine ganze Menge Stoff-Restchen genutzt. Meine Kisten mit den Stoffresten stehen jetzt immernoch im Arbeitszimmer und ich arbeite daran, sie weitere zu dezimieren.
Vorgemerkt für den Februar (oder die verbleibenden Januar-Tage):
- Walk-Trachtenjacke (aus einer der letzten Stofflieferungen)
- Pommes-Oberteil für die Kinder als Verkleidungsstück
verlinkt bei tweedandgreet