Mittwoch, 5. Juni 2019

Frühlingspulli zu Hochsommergefühlen

[enthält unbeauftragte Werbung]

Im Januar zugeschnitten, im März genäht und jetzt - im Juni - gezeigt:
Raglan-Shirt aus Albstoffe-Strickstoff mit dem Schnittmuster "Billund" von Pech&Schwefel Gr. 40. Schon beim Stoffkauf vor einiger Zeit hatte ich ein Albstoffe-Bündchen mit den passenden Farben dazu gelegt. Es ist super weich und angenehm und passt farblich perfekt:
 




Aus dem Rest dieses 1m großen Stoff-Stückes konnte ich gerade noch ein Knotenraglanshirt (lillesol&pelle) für meine Tochter puzzeln (Gr. 134 in der Weite, 140 in der Länge):
der Bündchenstoff reichte nur noch für das Bauchbündchen, für Ärmel und Hals habe ich die Rückseite vom Blumen-Strick verwendet

Und so gehen wir nun im Partnerlook:


verlinkt bei memademittwoch

12 aus dem Stoffregal - Nachholbedarf!

[enthält unbeauftragte Werbung durch Nennung von Marken und Verlinkung]

Ein ganzer Monat ohne Blogpost - da kennt mich blogpost schon nicht mehr... Es gibt auch einiges nachzuholen. Wie im Ende Januar und Anfang März schon erwähnt, hat Semin vom Blog Tweed & Greet dieses Jahr zu "12 aus dem Stoffregal" aufgerufen. Ich habe die Themen der letzten Monate nicht völlig ignoriert - nur leider bisher keine Posts veröffentlicht. Hier also der Nachtrag.
Im Januar ging es um Struktur
im Februar um "füreinander gemacht"
im März hieß das Thema "der Rat der Ältesten" - vernähe deinen ältesten Stoff
im April "das sollte wohl ein Scherz sein" - Fehlkäufe
und im Mai "klein, aber whohoo" -  Nähen mit Resten unter 0,5 m

Ich habe jede Menge sehr alte Stoffe - von meinem Schwiegervater, der Sattler gelernt hat und lange als Raumausstatter selbstständig war. Mir war aber schon beim Verkünden des Themas klar, dass im März keine Zeit für Nähprojekte aus diesen Schätzen sein würde. Den März habe ich also ausgelassen.
Beim April-Thema kam mir sofort ein knapp 0,5 m großes Stück Stoff in den Sinn, das ich vor mehr als 4 Jahren gekauft habe. Es ist ein Teil einer Eigenproduktion von Stoff&Liebe - der kleine Maulwurf.

Aus dem größten Teil des Stoffes habe ich damals diese Shirts für meine Kids und die Kinder meiner Schwester genäht. Meine Kinder sind inzwischen heraus gewachsen. So habe ich den Stoff bei Facebook zum Tausch angeboten - ohne Rückmeldung. Die letzte Idee ist, ihn für neue Erdenbürger zu vernähen. Dazu bin ich bisher noch nicht gekommen. Das April-Thema ist also noch "unerfüllt".

Dafür war ich im Mai richtig fleißig - passend zum Thema. Ich muss aber zugeben, dass ich erstens viele Stoffreste habe, sie aber auch sehr gerne nutze. Am liebsten ist es mir, wenn ich ein Stoffschätzchen komplett, ohne Rest, vernähen kann.
So entstand aus 1m Albstoffe-Strickstoff ein Pulli für mich und aus den Resten ein Pulli für meine Tochter:

siehe extra Post
Dann gab es zum Geburtstag der besten Freundin meiner Tochter ein Kleid aus dem Rest von 1m Stoff, aus dem meine Tochter letztes Jahr ein Kleid bekommen hatte:
Raglanknotenshirt von Lillesol&Pelle Gr. 134 in Shirtlänge verlängert mit einem breiten, gerafften Rockteil

mit ein bißchen Puzzeln blieb von beiden Stoffstücken nur noch Abfall übrig
Ich stelle gerade fest, dass ich das Kleid meiner Tochter nicht gezeigt hatte:
Strandkleid von lillesol&pelle Gr. 140

Vor 1 1/2 Jahren bekam ich von meiner Schwester zu Weihnachten selbst gemachte Bienenwachstücher. Ein Tuch ist leider irgendwann verschwunden, das zweite zeigte deutliche Abnutzungserscheinungen. Als dann alles für selbermacher eine Anleitung veröffentlichte und auch noch Bienenwachs ins Angebot aufnahm, musste ich es endlich selbst ausprobieren. Und so sind aus einigen Stoffresten mit der Anleitung vom alles-fuer-selbermacher-blog Bienenwachstücher entstanden:

4 in verschiedenen Größen für mich - das Runde war das von meiner Schwester, ich habe es neu mit Bienenwachs getränkt

weitere 7 als Vorrat und zum Verschenken
Auch das Thema Wegwerf-Hygiene-Artikel beschäftigt mich schon eine Weile. Seit einiger Zeit sind hier keine Windeln mehr notwendig - bleibt also der monatliche Abfall von mir. Auf Tampons verzichte ich schon seit gut 1 Jahr und bin begeistert von der Alternative. Aber Slipeinlagen brauche ich für die Sicherheit trotzdem noch. Alternativen gibt es - auch hier fielen mir in letzter Zeit mehrfach Posts ins Auge. Die Anleitung von kulmine hatte ich mir schon vor Monaten angeschaut. Sollte doch eigentlich nicht so schwer sein. Aber die Zeit... Als mir dann eine gute Freundin erzählte, dass sie sich von jemandem Slipeinlagen nähen ließ, nutzte ich gleich den ersten Tag der nächsten Periode um es für mich auch auszuprobieren. Fazit: ich bin begeistert! Sogar den Zeltlager-Test hat das neue "Equipment" mit Bravur bestanden. Es war sogar angenehmer als mit den herkömmlichen Wegwerf-Produkten bei einem Jungscharzeltlager, wo nicht in jeder Toilettenkabine geschlossene Mülleimer zu finden waren...
Ein Schnittmuster ausdrucken wollte ich nicht. Ich nahm mir einfach eine vorhandene Slipeinlage als Vorlage. Außerdem lag hier gerade ein alte Socke herum. Mit dieser begann meine Experiment. Hier eine kleine Bilderfolge:

nutzbar, aber der Steg ist viel zu breit, außerdem deutlich verzogen; bei den nächsten habe ich auf das Wenden verzichtet

von innen
Bei den nächsten habe ich Schritt für Schritt mit fotografiert: Papier-Schnittmuster erstellen, dann auf Stoff übertragen
eine alte Shürze aus sehr stabiler Baumwolle/ Canvas wurde die Innenseite
 
Zuschnitt in "Massenproduktion"

jede Einlage besteht aus 4 Schichten: Außenstoff aus Jersey, Innenstoff aus Canvas (Schürze), Futter ohne Steg aus alter Spuckwindel und altem Unterhemd meines Mannes (= saugfähig aber nicht dick)

alle Stoffteile werden aufeinander gelegt: Außenstoff, links und rechts jeweils zwei Futterstoffe, Innenstoff


fertig: einmal umnäht mit der Overlock und dann ein Mal abgesteppt mit der Nähmaschine

von Innen

gefaltet

Insgesamt sind 9 Stück entstanden. Sie reichen für mich gerade aus.
verlinkt bei Nähfrosch und Tweet&Greet

Mittwoch, 3. April 2019

ein Shirt vom Herbst im Frühling

[enthält unbeauftragte Werbung - alles selbst gekauft und bezahlt]

1. Mittwoch im Monat - fiel mir gerade auf! Zeit für memademittwoch. Und Motivation, mal wieder etwas "für mich" genähtes zu bloggen.

Als ich gerade nach einem passenden Teil inklusive Fotos auf meinem Rechner suchte, war ich überrascht was ich alles noch nicht gezeigt habe! Ein paar Stücke trage ich wirklich oft - aber auf meiner Festplatte fand ich gerade kein Foto davon! Also genug Potential für die nächsten Monate!



Heute gibt es ein Shirt zu sehen, das ich im letzten September genäht habe und gerade erst letzte Woche als Frühlingsshirt wieder hervor geholt habe. Das lillesol women Sommershirt No4. Ich hatte mit dem Schnittmuster schon eine Zeit lang geliebäugelt - die überschnittenen Ärmel gefallen mir sehr gut. Außerdem fehlte in meinem Schrank ein basic-Shirt. Dazu passte gut der graue Jersey mit den unregelmäßigen weißen Ringeln, den ich vor einiger Zeit bei Michas Stoffecke gekauft hatte. Die Belege habe ich aus dem gleichen Stoff genäht.



Und weil mir mein eigenes Shirt so gut gefällt, habe ich im Oktober gleich noch eines für meine Schwester genäht - dieses Mal mit Belegen aus einem anderen Stoff:





Ich bin mir nicht mehr sicher, wo ich diesen Stoff gekauft habe. Er liegt - wie der graue - schon eine ganze Weile in meinem Schrank.

verlinkt bei memademittwoch

Donnerstag, 7. März 2019

Little Leg Love 2.0: Finale


So knapp wie dieses Mal arbeite ich normalerweise nicht... Aber als ich heute Morgen feststellte, dass um 12 Uhr der Upload-Link schließt, bin ich etwas in Panik geraten. Schließlich steht auch für heute Vormittag nicht nur das Nähen von Leggins auf dem Plan... Aber ich habe es geschafft, die Leggins passt, das Tochterkind stand gern Modell und hier ist das Ergebnis:

Gr. 134/140 in lang ohne Änderung

Um mal etwas anderes zu machen, habe ich mich für Bündchen für Faule entschieden und im Bündchenbereich zwei  Snaps angebracht

Gummi oben


Die Leibhöhe der Hose ist etwas zu lang, aber das Tochterkind stört sich nicht daran und findet es bequem.


verlinkt bei Stoff und Liebe Sew Along

Freitag, 1. März 2019

12 aus dem Stoffregal: zwei für einander gemacht

{enthält unbeauftragte Werbung durch Nennung von Marken}

Im Februar habe ich einiges genäht, das man durchaus zum Thema "zwei für einander gemacht" interpretieren kann. Dabei habe ich sowohl neue als auch schon länger lagernde Stoffe angeschnitten aber leider nicht alles fertig genäht...

Fertig wurde dieses hier aus dem einzigen Stoff, für den ich Anfang Januar mein persönliches Stoffkauf-Verbot gebrochen habe:


Mein Ziel war es, aus dem (selbst gekauften!) Stoff von Alles für Selbermacher ein Kostüm für die Verkleidungskiste zu nähen, das beide Kinder (also meine 8 jährige, langbeinige schmale Tochter und mein 6 jähriger eher kompakterer Sohn) nicht nur dieses Jahr würden tragen können. Die Große war sofort begeistert von der Idee und ging am Mittwoch zu Zumba und heute in die Schule als Pommestüte. Der Kurze findet das Kostüm zwar lustig, hat Feuerwehr, Löwe und Pumuckel (da ist die rote Perücke eigentlich die einzige Verkleidung) im Kindergarten dem Pommes-Anzug allerdings vorgezogen.
Genäht habe ich das Schnittmuster CuddleUp (von klararabella, bei Stoff und Liebe auf dem Blog zu finden) in Gr. 134. Allerdings war von vorn herein klar, dass das Panel nicht für lange Arme und Beine reichen würde. Mit ein bißchen puzzeln reichte es aber gerade so für zwei Ärmel (und ich habe den Stoff wirklich komplett ohne Reste verbraucht!! Sowas gefällt mir!). Für den Kurzen ist die Länge gerade richtig, für die Große zu kurz - aber das darf beim Verkleiden ja so sein.
Was ist hier nun "für einander gemacht"?
Bei der Suche nach einem Reißverschluss stieß ich in meinem Fundus auf einen weißen Reißverschluss aus dem Bestand meiner Oma. Er ist sogar verriegelbar! Für einen Einteiler also geradezu ideal! Ich hatte ohnehin von vorn herein vor, den Reißverschluss nicht zu weit nach unten gehen zu lassen. So habe ich einfach oben noch ein Stück Klett angefügt. Ich finde das passt perfekt!




Projekt 2, das ich eigentlich extra zum Thema "zwei für einander gemacht" nähen wollte, liegt hier leider immer noch zugeschnitten.

Es ist ein Stoff von Albstoffe, den ich vor einigen Jahren für mich gekauft hatte, in Kombination mit einem wunderschönen Albstoffe-Bündchenstoff der perfekt dazu passt. Ich hatte schon einige Schnittmuster dafür im Kopf - und wieder verworfen. Jetzt habe ich einen Billund (Pech&Schwefel) zugeschnitten. Da ich wieder den Stoff komplett ohne Reste nutzen wollte, habe ich lange herum gepuzzelt. Tatsächlich reicht es gerade so für Vorder- und Rückteil vom Knotenraglanshirt (Lillesol&Pelle) für meine Tochter. Fehlten noch Ärmel. Dafür habe ich zwei Stoffe in der näheren Auswahl. Ich bin noch nicht ganz sicher, welcher der perfekte Kombistoff ist. Das Projekt wird im März dann hoffentlich fertig:

Welcher passt wohl besser?? Der einfarbige oder der geringelte??
verlinkt bei Tweet&Greet, Afterworksewing und Freutag