Mittwoch, 2. Oktober 2019

Frau Emma

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Heute ist mal wieder memademittwoch - und auch wenn der Tag sich schon dem Ende zu neigt, will ich doch gern endlich mal wieder dabei sein.



Im August, mitten in den Sommerferien, entstand sehr spontan mitten in all dem, was eigentlich viel dringlicher genäht werden sollte, eine neue Lieblingsbluse. Eine Frau Emma aus leichter aber blickdichter Webware. Was ich erst viel später feststellte: die Bluse ist auch noch knitterarm. Einfach toll! Ich habe sie im Sommer schon sehr gern getragen, aber auch als Herbstbluse lässt sie sich gut zu einer Jacke kombinieren.







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Mittwoch, 31. Juli 2019

Sommerstücke aus der Stoffkiste II

2. Upcycling mit dem neuen Schnittmuster Rafftop von Schnabelina.


Der Verschnitt des alten Oberteils reichte noch für die Schulterpartie des neuen Kleides.

Das 2. Teil entstand für meine Tochter komplett aus vorhandenen Kleidungsstücken:
Das blau-weiß gestreifte war ein Maxikleid mit gerafftem Rock, dessen Oberteil einfach nicht mehr zu retten war. Den gerafften Rock wollte ich gerne so wie er war weiter verwenden (so spart man sich das erneute Raffen). Allerdings stellte sich bei genauerer Betrachtung heraus, dass das hintere Rockteil mehrere kleine Löcher hatte. Ich entschied mich deshalb dazu, aus vorne hinten zu machen. Um die Löcher zu verdecken habe ich nachträglich noch ein paar Erdbeeren auf das Kleid aufgenäht:


Als Ergänzung für das Oberteil entschied ich mich für ein altes T-Shirt meiner Mutter aus dünnem Viskose-Jersey mit Jaquard-Muster. Das Schnittmuster Rafftop kam mir dabei wie gelegen.
Mit dem Ergebnis sind meine Tochter und ich sehr zufrieden. Das Rafftop werde ich sicher noch öfter nähen und Kleid wie T-Shirt haben endlich meine Upcycling-Ecke verlassen!

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Sommerstücke aus der Stoffkiste I

Der Juli ist fast vorbei und es ist wieder Zeit für #12ausdemstoffregal.
Die beiden Teile für meine Kinder, die ich heute zeigen werde, sind eigentlich Ende Juni entstanden und hätten auch zum Streifenthema vom Juni gut gepasst. Der Nähanlass war allerdings das Sommerwetter - also auch für das Juli-Thema gut passend!

1. Mahida aus Traktor-Stoff-Rest Gr. 128




Ein super Schnitt für meinen Sohn! Schön locker, nicht zu offen aber doch ohne Ärmel - so mögen wir beide das.


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Mittwoch, 3. Juli 2019

Streifen im Juni II - für mich

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Streifen gehen bei uns allen. Nur meinen Mann habe ich im Juni nicht benäht.
Mein neuestes Kleid passt deshalb hervorragend zum Juni-Thema von Tweed&Greet und gleichzeitig zum Sommerspezial von MeMadeMittwoch!

Es ist ein Streifenkleid ist aus einem Sommersweat von Alles für Selbermacher, den ich letztes oder vorletztes Jahr bestellt hatte. Eigentlich hatte ich etwas anderes im Sinn, aber dann passte er super zum Jerseykleid (lillesol-women No36). 1 Meter Stoff hat gerade so für überschnittene Schultern gepasst! Kaum Stoffreste - so liebe ich das:



Meine Variante hat eine Tasche in der Seitennaht. Ohne fehlt einfach immer der Schlüssel. Außerdem habe ich die Taille ein gutes Stück höher gelegt als vorgesehen.

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Donnerstag, 27. Juni 2019

Streifen im Juni I

[enthält unbeauftragte Werbung, alles selbst gekauft]
 
Das Juni-Thema bei Selmin von "Tweed and Greet" war "Kommt in meine Streifengang". Das Thema entspricht mir total. Streifenstoffe finden sich bei mir überall. So ist es nicht verwunderlich, dass ich mir diesen Monat gar kein Projekt nur für den #12ausdemstoffregal überlegen musste. Ich fange heute an mit einem Trotzkopf in Gr. 56 für meine neuestes Nichte:


Die Stoffe sind Reste einer Eigenproduktion von Stoffwelten.

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Mittwoch, 5. Juni 2019

Frühlingspulli zu Hochsommergefühlen

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Im Januar zugeschnitten, im März genäht und jetzt - im Juni - gezeigt:
Raglan-Shirt aus Albstoffe-Strickstoff mit dem Schnittmuster "Billund" von Pech&Schwefel Gr. 40. Schon beim Stoffkauf vor einiger Zeit hatte ich ein Albstoffe-Bündchen mit den passenden Farben dazu gelegt. Es ist super weich und angenehm und passt farblich perfekt:
 




Aus dem Rest dieses 1m großen Stoff-Stückes konnte ich gerade noch ein Knotenraglanshirt (lillesol&pelle) für meine Tochter puzzeln (Gr. 134 in der Weite, 140 in der Länge):
der Bündchenstoff reichte nur noch für das Bauchbündchen, für Ärmel und Hals habe ich die Rückseite vom Blumen-Strick verwendet

Und so gehen wir nun im Partnerlook:


verlinkt bei memademittwoch

12 aus dem Stoffregal - Nachholbedarf!

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Ein ganzer Monat ohne Blogpost - da kennt mich blogpost schon nicht mehr... Es gibt auch einiges nachzuholen. Wie im Ende Januar und Anfang März schon erwähnt, hat Semin vom Blog Tweed & Greet dieses Jahr zu "12 aus dem Stoffregal" aufgerufen. Ich habe die Themen der letzten Monate nicht völlig ignoriert - nur leider bisher keine Posts veröffentlicht. Hier also der Nachtrag.
Im Januar ging es um Struktur
im Februar um "füreinander gemacht"
im März hieß das Thema "der Rat der Ältesten" - vernähe deinen ältesten Stoff
im April "das sollte wohl ein Scherz sein" - Fehlkäufe
und im Mai "klein, aber whohoo" -  Nähen mit Resten unter 0,5 m

Ich habe jede Menge sehr alte Stoffe - von meinem Schwiegervater, der Sattler gelernt hat und lange als Raumausstatter selbstständig war. Mir war aber schon beim Verkünden des Themas klar, dass im März keine Zeit für Nähprojekte aus diesen Schätzen sein würde. Den März habe ich also ausgelassen.
Beim April-Thema kam mir sofort ein knapp 0,5 m großes Stück Stoff in den Sinn, das ich vor mehr als 4 Jahren gekauft habe. Es ist ein Teil einer Eigenproduktion von Stoff&Liebe - der kleine Maulwurf.

Aus dem größten Teil des Stoffes habe ich damals diese Shirts für meine Kids und die Kinder meiner Schwester genäht. Meine Kinder sind inzwischen heraus gewachsen. So habe ich den Stoff bei Facebook zum Tausch angeboten - ohne Rückmeldung. Die letzte Idee ist, ihn für neue Erdenbürger zu vernähen. Dazu bin ich bisher noch nicht gekommen. Das April-Thema ist also noch "unerfüllt".

Dafür war ich im Mai richtig fleißig - passend zum Thema. Ich muss aber zugeben, dass ich erstens viele Stoffreste habe, sie aber auch sehr gerne nutze. Am liebsten ist es mir, wenn ich ein Stoffschätzchen komplett, ohne Rest, vernähen kann.
So entstand aus 1m Albstoffe-Strickstoff ein Pulli für mich und aus den Resten ein Pulli für meine Tochter:

siehe extra Post
Dann gab es zum Geburtstag der besten Freundin meiner Tochter ein Kleid aus dem Rest von 1m Stoff, aus dem meine Tochter letztes Jahr ein Kleid bekommen hatte:
Raglanknotenshirt von Lillesol&Pelle Gr. 134 in Shirtlänge verlängert mit einem breiten, gerafften Rockteil

mit ein bißchen Puzzeln blieb von beiden Stoffstücken nur noch Abfall übrig
Ich stelle gerade fest, dass ich das Kleid meiner Tochter nicht gezeigt hatte:
Strandkleid von lillesol&pelle Gr. 140

Vor 1 1/2 Jahren bekam ich von meiner Schwester zu Weihnachten selbst gemachte Bienenwachstücher. Ein Tuch ist leider irgendwann verschwunden, das zweite zeigte deutliche Abnutzungserscheinungen. Als dann alles für selbermacher eine Anleitung veröffentlichte und auch noch Bienenwachs ins Angebot aufnahm, musste ich es endlich selbst ausprobieren. Und so sind aus einigen Stoffresten mit der Anleitung vom alles-fuer-selbermacher-blog Bienenwachstücher entstanden:

4 in verschiedenen Größen für mich - das Runde war das von meiner Schwester, ich habe es neu mit Bienenwachs getränkt

weitere 7 als Vorrat und zum Verschenken
Auch das Thema Wegwerf-Hygiene-Artikel beschäftigt mich schon eine Weile. Seit einiger Zeit sind hier keine Windeln mehr notwendig - bleibt also der monatliche Abfall von mir. Auf Tampons verzichte ich schon seit gut 1 Jahr und bin begeistert von der Alternative. Aber Slipeinlagen brauche ich für die Sicherheit trotzdem noch. Alternativen gibt es - auch hier fielen mir in letzter Zeit mehrfach Posts ins Auge. Die Anleitung von kulmine hatte ich mir schon vor Monaten angeschaut. Sollte doch eigentlich nicht so schwer sein. Aber die Zeit... Als mir dann eine gute Freundin erzählte, dass sie sich von jemandem Slipeinlagen nähen ließ, nutzte ich gleich den ersten Tag der nächsten Periode um es für mich auch auszuprobieren. Fazit: ich bin begeistert! Sogar den Zeltlager-Test hat das neue "Equipment" mit Bravur bestanden. Es war sogar angenehmer als mit den herkömmlichen Wegwerf-Produkten bei einem Jungscharzeltlager, wo nicht in jeder Toilettenkabine geschlossene Mülleimer zu finden waren...
Ein Schnittmuster ausdrucken wollte ich nicht. Ich nahm mir einfach eine vorhandene Slipeinlage als Vorlage. Außerdem lag hier gerade ein alte Socke herum. Mit dieser begann meine Experiment. Hier eine kleine Bilderfolge:

nutzbar, aber der Steg ist viel zu breit, außerdem deutlich verzogen; bei den nächsten habe ich auf das Wenden verzichtet

von innen
Bei den nächsten habe ich Schritt für Schritt mit fotografiert: Papier-Schnittmuster erstellen, dann auf Stoff übertragen
eine alte Shürze aus sehr stabiler Baumwolle/ Canvas wurde die Innenseite
 
Zuschnitt in "Massenproduktion"

jede Einlage besteht aus 4 Schichten: Außenstoff aus Jersey, Innenstoff aus Canvas (Schürze), Futter ohne Steg aus alter Spuckwindel und altem Unterhemd meines Mannes (= saugfähig aber nicht dick)

alle Stoffteile werden aufeinander gelegt: Außenstoff, links und rechts jeweils zwei Futterstoffe, Innenstoff


fertig: einmal umnäht mit der Overlock und dann ein Mal abgesteppt mit der Nähmaschine

von Innen

gefaltet

Insgesamt sind 9 Stück entstanden. Sie reichen für mich gerade aus.
verlinkt bei Nähfrosch und Tweet&Greet