Freitag, 16. März 2018

Freutag - das Wochenende naht!

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Freitag - fast Wochenende! Nach einer schönen aber vollen Woche Grund genug zum Freuen. Deshalb zeige ich heute auch endlich die aktuellen Lieblings-Samstags-Gemütlichkeitsoutfits der Kinder.
Eigentlich sollten sie VOR Weihnachten entstehen. Tatsächlich ist der erste CuddleUp von Klararabella genau am letzten Wochenende der Weihnachtsferien fertig geworden. Inzwischen hat jedes Kind einen und außerdem noch je ein Puppenkind ein passendes Outfit (Schnitt Puppenjumper von Firlefanz).
Genäht habe ich ein Mal Gr. 128 und ein Mal Gr. 110, was eher kleiner ist als die aktuelle Größe der Kinder. Aber CuddleUp fällt so locker und weit aus, dass beide Anzüge wohl noch eine Weile passen werden. Mit langen Arm- und Beinbündchen sind Ärmel und Hose nicht zu lang und haben außerdem noch Mitwachs-Potential. Die Stoffe, alles Sweats, stammen aus meinem Fundus. Beim Auto-Stoff weiß ich noch, dass ich ihn bei alles-fuer-selbermacher gekauft habe und der Ärmel- Kapuzenstoff in beige ist ebenfalls von dort.

Ich starte dann mal mit der Bilderflut:





Leider habe ich mich beim Zuschneiden vertan und den Halsausschnitt zu weit zugeschnitten. Um die Lücke zu schließen habe ich einen Riegel angenäht.

Reißverschlüsse nähe ich nur noch mit Untertritt und Kinnschutz - das sieht schöner aus und trägt sich angenehmer. Den Saum am Kragen habe ich mit einem Stück Bündchen versäubert


Der dunkelblaue Sweat ist etwas fester und weniger dehnbar - ich finde hier passt das sehr gut.

Hier passt die Kapuze an den Halsausschnitt...


Das untere Ende vom Reißverschluss habe ich bei beiden Anzügen mit einem Stück Stoff verblendet - so kann nichts kratzen.



Als ich während der Weihnachtsferien so am Nähen für den Mädchen-Jumpsuit war, erklärte mir meine Tochter, ihre Puppen hätten viel zu wenig Schlafanzüge. Glücklicherweise hatte ich gerade erst bei january den Link für ein Freebook für Puppenjumper gesehen. So durfte meine Tochter ihrer Puppe aus den Resten ihres eigenen Jumpers selbst auch einen Jumper nähen: sie hat das Schnittmuster selbst ausgeschnitten (ich hatte vorher allerdings die Nahtzugabe mit auf das Papier gemalt), auf den Stoff gelegt und den Stoff zugeschnitten und fast alle Nähte selbst an der Nähmaschine genäht. Ich habe ihr dazu den 3-fach Geradstich eingestellt - dann sind die Nähte fest und dehnbar auch wenn man keine Overlock verwendet. 



Puppenkind ist bequem gekleidet, Puppenmama glücklich - Mama vom Puppenkind stolz auf die 7 jährige Tochter - alles bestens!
Im Februar stand der Geburtstag des kleinen Bruders an und so schlug ich meiner Tochter gleich vor, ihm für seinen heiß geliebten Toni auch einen Schlafanzug aus den CuddleUp-Resten zu nähen. Die Faschingsferien waren dafür ideal geeignet. Wieder hat sie fast alles allein gemacht:




verlinkt bei Freutag

Mittwoch, 7. März 2018

Schick und bequem für mich!

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Nach einem Januar mit ganz vielen Posts folgte der Februar. Das ist der Monat im Jahr, in dem hier ein Geburtstag den nächsten jagt. Deshalb stapeln sich hier jetzt Fotos, die darauf warten gezeigt zu werden. Denn genäht habe ich natürlich schon!

Da heute auch mal wieder Me Made Mittwoch ist, schreibe ich sogar extra noch am Nachmittag meinen Post und zeige das letzte Stück für mich: einen Raglanpulli "Billund" von Pech&Schwefel aus einer wunderschönen Eigenproduktion von Staghorn. Er hat sich gleich zum neuen Lieblingsteil gemausert:


Besonders gern kombiniere ich ihn mit meinem Cordula-Cordrock vom letzten Winter. Da ist man super bequem und doch "ordentlich" angezogen.

Hier die Detailfotos:

 Die Raglannaht habe ich mit einem goldenen Einfassgummi als Fake-Paspel verziert. So wird die Naht noch mehr betont.
 Für Hals- und Ärmelsäume habe ich die Reste des Stoffes verwendet. Ich hatte ja eigentlich befürchtet, dass 1m Stoff nicht reichen würden. Aber letztendlich hat es prima geklappt und es blieb genug Stoff für die Säume. Nur für das Bündchen unten habe ich einen gold-schwarzen Bündchenstoff verwendet. Gerade wenn ich das Shirt mit dem schwarzen Rock an habe, schlage ich das Bündchen aber gern nach innen ein. Sonst ist der Pulli für meinen Geschmack zu lang.
Rückenansicht

Genäht habe ich Gr. 40. Nach dem Ausmessen schwankte ich zwischen 38 und 40. Allerdings habe ich im Herbst (als der Pulli längst in Planung war) mal ausprobiert, Schnittmuster drucken zu lassen so dass man nicht mehr Kleben und Puzzeln muss. Da wollte ich kein zusätzliches Geld für "unnötige" Größen ausgeben und habe nur Gr. 40 drucken lassen. Insgesamt sitzt der Pulli nun recht locker, was mich überhaupt nicht stört. Ich denke aber, ich muss das Schnittmuster nochmal drucken wenn ich den Pulli aus Jersey nähen möchte.

verlinkt bei memademittwoch und afterworksewing

Dienstag, 30. Januar 2018

Resteverwertung als Geschenk

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Wow - so langsam stelle ich einen Rekord auf! So viele Posts im Januar! Dabei habe ich noch gar nicht alles gezeigt.

Gestern kam eine süße Bolero-Jacke zu ihrer neuen Besitzerin. Die junge Dame von 4 Jahren musste sie immer wieder anprobieren - ich nehme das als Kompliment! Ich hatte gedacht, das Stück wird mehr für die Augen der Mutter verschenkt (und hatte vorsichtshalber eine CD dazu gelegt) - umso besser wenn die junge Dame die Jacke auch selbst gern trägt.

Genäht habe ich lillesol basics No 43 aus den Resten der Geburtstagsjacke meiner Tochter (hier gezeigt). Das hat gerade so gereicht - ein super Gefühl wenn alle Reste so optimal verwendet werden können! Ich liebe das! Den Stoff (Hamburger Liebe Design) finde ich auch nach wie vor sooooo schön. Entgegen der Anleitung habe ich mich für eine halb gedoppelte Variante entschieden: die Ärmel sind einlagig. Das Futter besteht ansonsten aus einem roten Jersey aus meinem Vorrat.

Hier ein paar Detailbilder:



Dass hier das Motiv genau in der Mitte ist, ist eigentlich Zufall! Ich habe nur die Schnittteile auf den Stoff gepuzzelt und dass es hier so super passt habe ich erst beim Fotografieren entdeckt!

verlinkt bei creadienstag und dienstagsdinge

Mittwoch, 24. Januar 2018

Weißt du eigentlich wie lieb ich dich hab - Teil 2

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Von den gestern gezeigten Hosen blieb noch ein gutes Stück Rest. Perfekt für Babygeschenke. Hier gibt es immer wieder neue Erdenbürger im Freundeskreis zu benähen.

In der ersten Familie ist Nr. 2 ein kleiner Junge während Nr 1 ein Mädchen ist. Für beide gab es Kletthalssocken nach dem Schnittmuster von Schnablina. Ich habe es schon öfter genäht und meine Kinder tragen ihre Halssocken im Winter täglich. Hier habe ich Fleece als Futter gewählt.


Eine andere Freundin bekam im Herbst das zweite Mädchen. Genäht habe ich zwei Mal einen Trotzkopf von Schnabelina, mein Lieblings-Shirtschnitt für Babys (hier Gr. 92 und 68). Das Shirt ist außerdem perfekt wenn es um Resteverwertung geht. Ich liebe es, wenn Stoffe bis auf den letzten Rest verwendet werden können. Hier ist es mir gelungen. Die Familie lebt in den USA, da passt der englische Titel vom Rand des Stoffes perfekt aufs Shirt:
Die Schnittteile passen gerade so auf den Stoffrest!

mit Applikation aus den Resten vom grünen Stoff



 verlinkt bei afterworksewing und nähfrosch

Dienstag, 23. Januar 2018

Guess how much I love you...

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... ist der Originaltitel des Kinderbuches "Weist du eigentlich wie lieb ich dich hab". Bei uns zog dieses Buch auf Deutsch und auf Bayrisch ein, noch bevor es Kinder im Haus gab. Bei Stoff und Liebe gab es im letzten Jahr eine Eigenproduktion mit den Figuren. Da ich mich inzwischen nicht mehr auf Eigenproduktionen stürze, ging der Start an mir vorüber. Als mir dann aber beim Stöbern in den Restposten im Herbst Reste in lila und grün ins Auge fielen, war die Bestellung schnell getätigt.  Für meine Kinder hätte ich das Design nicht mehr gewählt, aber für kleine Erdenbürger finde ich es absolut niedlich. Aus den bestellten je 0,5 m in lila und grün vom Hauptstoff + 0,5 m Pamuk-Jersey in Senf als Kombistoff habe ich dann eine ganze Palette an kleinen Kleidungsstücken genäht. Die letzten gerade in den letzten Tagen.

Hier also Teil 1 der Serie: Geschenke für meine Neffen und meine Nichte:

Einer meiner Neffen feierte im September seinen 1. Geburtstag. Da er noch nicht laufen konnte, war eine an den Knien stabilere Hose gewünscht worden. Genäht habe ich eine RAS ohne Nähte, also gedoppelt. Ich glaube es war Gr. 80 (war ihm noch ziemlich groß, aber das ändert sich ja schnell).




Kniepatches "frei Schnauze" aus einem dicken Jeansstoff
Da seine Schwester, die nur 1,5 Jahre älter ist, sich immer rührend um ihren kleinen Bruder kümmert, brauchte sie unbedingt auch ein Kleidungsstück aus dem Hasen-Stoff (die großen Brüder bekamen dann als Ausgleich zwei unbekanntere Folgen des Buches). Für sie nähte ich eine 10-Minuten-Leggins in Gr. 92.

Mitte Oktober erblickte dann mein jüngster Neffe das Licht der Welt. Da lag es nahe, ihm auch gleich eine RAS im Partnerlook mit seinem Cousin zu nähen. Hier gab es Gr. 68, ebenso ohne Nähte, innen allerdings aus Sweat aus meinem Vorrat. Mal sehen wann sie ihm passt.




verlinkt bei dienstagsdinge, creadienstag und seit längerem auch mal wieder bei nähfrosch - es wurden nur kostenlose Schnittmuster verwendet!

Mittwoch, 17. Januar 2018

Louisa Dress zum zweiten

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In den Weihnachtsferien wurde endlich auch das zweite Lousia Dress fertig (leider erst nach Weihnachten...). Vom ersten Kleid und der CompagnieM-Blogtour kann man hier lesen. Der Stoff, ein wunderschöner Baumwoll-Panel, sollte ursprünglich schon im September zum Geburtstag der Großen vernäht werden. Ich hatte lange für ein Geburtstagskleid nach einem schönen Panel-Jersey-Stoff gesucht und dann im letzten Moment versehentlich Webware statt Jersey bestellt (gab es in dem Shop direkt nebeneinander mit dem gleichen Design...). Der Stoff kam und ich verbrachte einige Zeit damit, nach einem Webware-Schnittmuster zu suchen, der den Stoff richtig zur Geltung bringt. Als ich dann das Louisa Dress-Schnittmuster bei der BlogTour bekam, war die Entscheidung gefallen.

Hier also unsere zweite Louisa:



 Beim Reißverschluss habe ich mich für einen Spitzenreißverschluss entschieden. Allerdings bin ich mit der Lösung am Ende des Reißverschlusses nicht zufrieden. Da wäre ich dankbar für Anregungen wie man das besser/ glatter lösen kann!


Um die Nähte am Rücken und vorn an der Tasche abzuheben, habe ich sie mit rosa Zackenlitze versehen. Die Tasche ist diesmal auch komplett angenäht. Meine Große braucht Taschen nicht unbedingt und ich hätte die Zackenlitze sonst so nicht anbringen können.
Bei dieser zweiten Louisa habe ich mich außerdem für kurze Ärmel entschieden und auf ein komplettes Futter verzichtet. Den Abschluss am Saum macht ein graues Webband mit Häkelrand. Genäht habe ich wieder Gr. 128, diesmal aber konsequent auf Gr. 134 verlängert. So gefällt es mir bei meinem langbeinigen Mädel noch besser.

Das Kleid wurde schon fleißig getragen und wird uns sicher mit seinem Blumenmuster in den Frühling begleiten. Jacke und Strumpfhose passen aber auch gut dazu.

verlinkt bei afterworksewing