Mittwoch, 1. November 2017

Alltagskleidung: meine Softshelljacke für den Weg zur Arbeit im Dunkeln

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Heute ist das Thema bei memademittwoch "Alltagskleidung". Dazu passend gibt es heute mein neuestes (selbstgenähtes) Kleidungsstück zu sehen, das fast täglich im Einsatz ist:

Schon bevor wir Kinder hatten bin ich gern mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Jetzt bin ich nicht mehr ganz so eisern (der Kurze muss immer vorher noch in den Kiga gebracht werden und folglich auch radeln), aber so lange es trocken und nicht glatt ist, ist das Rad das Verkehrsmittel der Wahl. Inzwischen muss ich einen recht gefährlichen Kreisverkehr außerorts queren - da überlegt man sich wie man im Herbst und Winter möglichst schon von Weitem für alle Autofahrer sichtbar ist. Meinem Mann haben wir deshalb schon länger leuchtend gelbe Regenjacken gekauft. Für mich wollte ich es etwas wärmer und eleganter. Wenn man schon selbst nähen kann...
Vor etwas mehr als einem Jahr gab es eine wunderschöne Softshell-Eigenproduktion bei Stoffwelten (sogar ökotex - bei Softshell nicht so oft der Fall) - der Stoff war also gefunden. Gleichzeitig ergab eine Bestellung bei aktivstoffe leuchtfarbene Stoffe (fühlt sich an wie der Stoff einer Regenjacke, sehr dünn). Etwa zur gleichen Zeit brachten einige Schnittmuster-Ersteller Schnittmuster für Softshelljacken heraus. Ich entschied mich relativ spontan für die AnniNanni Jacke, weil mir der schräge Reißverschluss und der große Kragen sehr gefallen. Das ist mal richtig anders als alles was man im Bereich sportliche Jacken so kaufen kann. Die Probejacke  aus Sweat nähte ich endlich in den Weihnachtsferien. Dann wurde es morgens schneller wieder hell als es Zeit zum Nähen gab und so blieb das immerhin schon teilweise zugeschnittene Projekt über den Sommer liegen (bzw. rutschte immer weiter runter im Stapel der zu vernähenden Stoffe...). Als es jetzt das Schuljahr wieder begann, war die Motivation groß, die Jacke endlich fertig zu bekommen.
Und das ist sie nun (Achtung Bilderflut!!):



Die Kapuze habe ich mir gespart, weil ich die auf dem Fahrrad mit Helm ohnehin nicht tragen kann.
Hinten sollte sie etwas länger sein, um auf dem Rad gut warm zu halten. An den Armen habe ich einen Streifen neongelben Outdoorstoff aufgenäht. Wo möglich gab es Reflektorpaspel.



So sieht der Kragen aus, wenn er aufgeklappt ist. Wenn ich mittags heim radel, sieht es meistens so aus.
 
Für das Futter habe ich einen Funktionsstoff verwendet, den ich zufällig noch da hatte. Er passt zwar nicht zum Innenfutter vom Softshell, aber das sieht man normalerweise nicht.


dieses Mal bin ich sehr zufrieden damit, wie mir das Reißverschlussende am Kragen gelungen ist :-)

am oberen Rand des Kragens habe ich nicht nur Reflektorpaspel sondern noch einen Streifen Neon angenäht.



Taschen mit Reißverschlüssen müssen sein. Mir kam die Idee, aus dem neonfarbenen Stoff eine Abdeckung zu basteln und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.



Im Schnittmuster ist eine Anleitung für gedoppelte Ärmelabschlüsse enthalten.

Für dieses Foto habe ich den Außenteil zur Seite geklappt.



am Rücken gibt es eine Naht, an der ich das Futter innen angenäht habe
Auf diesem Foto sieht man außerdem noch mein schönes neues Dreieckstuch aus Musselin mit Fransenborte. Meinte Tochter trägt das "Gegenstück", nur die Fransenborte hat eine andere Farbe.
verlinkt bei memademittwoch und afterworksewing

3 Kommentare:

  1. Who was für ein aufwendiges Projekt all die schönen Details, du hast dir viele Gedanken zu Farbe und stoff Kombi gemacht... ich wünsche Dir viel Freude und warmes sicheres Radfahren! Lg Sarah

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  2. Deine Jacke gefällt mir richtig gut und die Vorgabe
    gut sichtbar zu sein erfüllt sie auf jeden Fall.Viel Spaß beim Tragen.

    LG Astrid

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  3. Die Jacke ist wirklich richtig toll geworden! Wow! Würde ich auch so nehmen! LG Katja

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