... oder: auch Kleinigkeiten brauchen Zeit
Unter diesem Motto zeige ich heute zwei Kleinigkeiten, die am letzten Wochenende "mal schnell" eingeschoben wurden:
Die ersten beiden Bilder zeigen die erste Handyhülle für meinen Mann. Sie ist gefühlt noch gar nicht so alt, da ich sie aber nicht neu fotografiert habe, ist das genaue Alter unbekannt. Tatsache ist, dass die elegant gemeinte Variante aus Hemdenstoff außen und Futterstoff innen nicht sehr lang gehalten hat:
Es musste daher eine neue und stabilere Hülle her:
Dieses Mal habe ich auf grobere Stoffreste zurück gegriffen: außen einen Outdoor-Stoff und innen einen groben Canvas-ähnlichen Stoff aus dem Fundus meines Schwiegervaters (der ja früher Raumausstatter war). Mal sehen wie lange es dieses Mal hält. Das Ergebnis mit Pi-Mal-Daume-Zuschnitt ist etwas krumm, aber beim Benutzen fällt es nicht auf...
Ein Schnittmuster gibt es nicht, auch wenn ich verschieden freie Anleitungen aus dem Internet für die erste Version zu Rate gezogen habe (das kann ich gerade nicht mehr rekonstruieren).
Für die Kinder habe ich vor wohl ca 1 1/2 Jahren das erste Mal Lätzchen aus Wachstuch genäht (hier gezeigt). Als Vorlage dienten mir unsere Lieblingslätzchen aus Plastik aus dem Handel. Dieses hier ist nun Version 3 nachdem beim Kurzen bei Version 2 die Kam Snaps am Verschluss endgültig so ausgerissen sind dass nichts mehr zu retten ist. Es zeigt sich: bei intensiver Nutzung hat ein Lätzchen in Etwa eine Nutzungsdauer von einem 3/4 Jahr. Aber ich finde das ist OK.
Ich weiß übrigens dass das Obst auf dem Kopf steht... Aber das war mir dann egal als es mir nach dem Zuschnitt auffiel. So kann der Kurze das Motiv von oben richtig herum sehen ;-)
verlinkt bei afterworksewing
Dies ist mein persönlicher Nähblog, eine Art Nähtagebuch. Das Ziel ist es, euch an den Dingen Teil haben zu lassen die so an meiner Nähmaschine entstehen. Ab und zu gibt es auch andere Handarbeitsprojekte zum Vorzeigen. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern! Vielleicht gibt es die eine oder andere Anregung.
Mittwoch, 1. Juni 2016
Mittwoch, 25. Mai 2016
Frau Emma
Als ich mir das erste Schnittmuster für ein Shirt für mich kaufen wollte, stand Frau Emma schon in der engeren Wahl. Entschieden habe ich mich damals (vor zwei Jahren) für die Shelly. Aber Frau Emma gefällt mir nach wie vor und so habe ich mir das Papierschnittmuster vor kurzem gekauft. Dazu passend wanderte gleich ein roter Viskose-Jersey bei Alles-für-Selbermacher in meinen Wahrenkorb.
Letzte Woche entstand dann meine erste Frau Emma - und ich bin begeistert! Es werden sicher noch einige folgen (Shellys habe ich inzwischen auch schon eine ganze Reihe):
verlinkt bei afterworksewing und memademittwoch
Letzte Woche entstand dann meine erste Frau Emma - und ich bin begeistert! Es werden sicher noch einige folgen (Shellys habe ich inzwischen auch schon eine ganze Reihe):
| Selbst zum Rock gefällt es mir - sehr schön luftig für einen der ersten Sommertage! |
Dienstag, 24. Mai 2016
mal was ganz aktuelles
In den letzten Wochen bin ich tatsächlich erstaunlich viel an die Nähmaschine gekommen. So stauen sich hier langsam die Bilder, die ich noch nicht gezeigt habe.
Als ich kürzlich nach längerer Zeit mal wieder ins örtlichen Stofflädchen wollte, ging das nur mit Kindern. Also habe ich mich kurzer Hand dazu entschlossen, beide ein Stück Stoff für sich selbst aussuchen zu lassen.
Die Wahl des Kurzen fiel sofort auf einen Bauernhof-Stoff (es wäre klüger gewesen, ihn nicht als erstes aussuchen zu lassen, aber das ging schneller als ich schauen konnte).
Mir war schnell klar dass daraus ein Shirt werden muss. Letztlich habe ich mich für ein MiniSun von aefflyns to go entschieden, das ich mit brauner Bündchenware gesäumt habe:
Von den 0,5m Stoff ist noch ein großes Stück übrig - mal sehen was daraus noch wird.
Die Große griff nach anfänglicher Überforderung (Mama, hier sind sooooo viele schöne Stoffe!) nach einem pinken Herzchen-Stoff, den ich ihr sicher nicht ausgesucht hätte (ich fördere lieber die Vorliebe zu rot...). Aber versprochen ist versprochen und so habe ich einfach mal 0,5m mit genommen, ohne einen festen Plan zu haben.
Dumm, wenn einem dann plötzlich ein Shirt-Kleid vorschwebt - und am besten noch im Partnerlook für die beste Freundin... Neuen Stoff wollte ich dank gefülltem Lager auch nicht kaufen - also die Vorräte sichten und als Ergänzung nutzen. Es traf sich dass ich gerade noch ein ausreichend großes Stück eines rosa Stoffes hatte. Das, ergänzt durch einen Streifen weiß, reichte dann für zwei Kleidchen.
Grundlage für den Schnitt ist das T-Shirt MixMeGirl von nemada, das ich nur deshalb verwendet habe weil ich das Oberteil bei ein Mal Gr. 110/116 und ein Mal Gr. 122/128 gerade so neben einander auf den Stoff legen konnte. Nach unten habe ich es entsprechend der Breite des vorhandenen rosa Stoffes verlängert. Dadurch fällt das Kleid etwas schmal aus und wird bei meiner Tochter sicher nicht so lange mit wachsen wie andere Kleider, aber es darf ja auch ab und zu mal was zu klein werden ;-). Im Moment passt es auf jeden Fall perfekt.
verlinkt bei Nähfrosch, creadienstag und dienstagsdinge
Als ich kürzlich nach längerer Zeit mal wieder ins örtlichen Stofflädchen wollte, ging das nur mit Kindern. Also habe ich mich kurzer Hand dazu entschlossen, beide ein Stück Stoff für sich selbst aussuchen zu lassen.
Die Wahl des Kurzen fiel sofort auf einen Bauernhof-Stoff (es wäre klüger gewesen, ihn nicht als erstes aussuchen zu lassen, aber das ging schneller als ich schauen konnte).
Mir war schnell klar dass daraus ein Shirt werden muss. Letztlich habe ich mich für ein MiniSun von aefflyns to go entschieden, das ich mit brauner Bündchenware gesäumt habe:
Von den 0,5m Stoff ist noch ein großes Stück übrig - mal sehen was daraus noch wird.
Die Große griff nach anfänglicher Überforderung (Mama, hier sind sooooo viele schöne Stoffe!) nach einem pinken Herzchen-Stoff, den ich ihr sicher nicht ausgesucht hätte (ich fördere lieber die Vorliebe zu rot...). Aber versprochen ist versprochen und so habe ich einfach mal 0,5m mit genommen, ohne einen festen Plan zu haben.
Dumm, wenn einem dann plötzlich ein Shirt-Kleid vorschwebt - und am besten noch im Partnerlook für die beste Freundin... Neuen Stoff wollte ich dank gefülltem Lager auch nicht kaufen - also die Vorräte sichten und als Ergänzung nutzen. Es traf sich dass ich gerade noch ein ausreichend großes Stück eines rosa Stoffes hatte. Das, ergänzt durch einen Streifen weiß, reichte dann für zwei Kleidchen.
Grundlage für den Schnitt ist das T-Shirt MixMeGirl von nemada, das ich nur deshalb verwendet habe weil ich das Oberteil bei ein Mal Gr. 110/116 und ein Mal Gr. 122/128 gerade so neben einander auf den Stoff legen konnte. Nach unten habe ich es entsprechend der Breite des vorhandenen rosa Stoffes verlängert. Dadurch fällt das Kleid etwas schmal aus und wird bei meiner Tochter sicher nicht so lange mit wachsen wie andere Kleider, aber es darf ja auch ab und zu mal was zu klein werden ;-). Im Moment passt es auf jeden Fall perfekt.
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Mittwoch, 18. Mai 2016
Bausteine-Kollektion
Ich finde es immer cool, wenn ich ein größeres Stück Stoff zeitnah weitgehend komplett verarbeiten kann. Meistens kaufe ich Stoff mit einem festen Nähprojekt im Hinterkopf (manchmal wird dann aber doch etwas ganz anderes daraus). Manchmal springt mich aber auch ein Design an, für das ich nicht sofort ein Ergebnis im Kopf habe. So wanderte auch die schöne Bausteine-Eigenproduktion von Stoff und Liebe in meinen Schrank. Bis er mich vor ein paar Wochen "ansprang" und unbedingt vernäht werden wollte.
Entstanden ist eine kleine Kollektion, bei der meine beiden Kinder etwas davon ab bekamen und außerdem zwei Geburtstagsgeschenke entstanden: zwei kurze Hosen, eine 3/4-Leggins und zwei T-Shirts. Ein kleines Stück ist noch übrig. Mal sehen was daraus noch wird - Ideen hätte ich spontan genügend.
Den Anfang machte eine 3/4-Leggins nach dem Schnittmuster LittleLegLove von nemada für meine Große und eine Sommerhose von Klimperklein in Gr. 98/104 (ohne Windel) für den Kurzen.
Dann gesellte sich noch eine Sommerhose von Klimperklein dazu (ganz links), die der Sohn einer Freundin als Ergänzung zum Lego-Geschenk bekam.
Schließlich feierte ein Freund des Kurzen Geburtstag und weil die Mama meinte, er spielt gerne mit Bausteinen, kam mir der Stoff für ein Geburtstagsshirt gerade richtig. Genäht habe ich den Autom Rockers von Mamahoch2 in Gr. 104.
Zum Abschluss brauchte der Kurze natürlich ein Pendant (ohne Zahl):
Das Shirt wurde sehr knapp vor der Geburtstagsfeier fertig und gerade habe ich festgestellt, dass dieses das einzige bisher vorhandene Foto ist - da muss ich wohl noch ein bißchen fotografieren.
verlinkt bei afterworksewing und nähfrosch
Entstanden ist eine kleine Kollektion, bei der meine beiden Kinder etwas davon ab bekamen und außerdem zwei Geburtstagsgeschenke entstanden: zwei kurze Hosen, eine 3/4-Leggins und zwei T-Shirts. Ein kleines Stück ist noch übrig. Mal sehen was daraus noch wird - Ideen hätte ich spontan genügend.
Den Anfang machte eine 3/4-Leggins nach dem Schnittmuster LittleLegLove von nemada für meine Große und eine Sommerhose von Klimperklein in Gr. 98/104 (ohne Windel) für den Kurzen.
Dann gesellte sich noch eine Sommerhose von Klimperklein dazu (ganz links), die der Sohn einer Freundin als Ergänzung zum Lego-Geschenk bekam.
Schließlich feierte ein Freund des Kurzen Geburtstag und weil die Mama meinte, er spielt gerne mit Bausteinen, kam mir der Stoff für ein Geburtstagsshirt gerade richtig. Genäht habe ich den Autom Rockers von Mamahoch2 in Gr. 104.
Zum Abschluss brauchte der Kurze natürlich ein Pendant (ohne Zahl):
Das Shirt wurde sehr knapp vor der Geburtstagsfeier fertig und gerade habe ich festgestellt, dass dieses das einzige bisher vorhandene Foto ist - da muss ich wohl noch ein bißchen fotografieren.
verlinkt bei afterworksewing und nähfrosch
Mittwoch, 11. Mai 2016
Mädchentraum aus Softshell
Schon letzten Herbst war klar: eine neue Softshelljacke für die Große muss spätestens im Frühling her. Der passende Stoff flog auch schon im September zu mir - ein geblümter Softshell. Der Frühling kam näher und gleichzeitig die Erkenntnis, dass ich es nicht schaffen würde rechtzeitig eine Jacke zu nähen. So war ich glücklich als ich im Ausverkauf doch noch eine kaufen konnte - jungstauglich (zum Vererben) und reichlich groß, so dass sie als Ersatzjacke bzw. bis ich denn eine genäht hätte dienen konnte.
Und dann lies der Frühling doch noch eine ganze Weile auf sich warten und das Tochterkind war unzufrieden mit der Passform der gekauften Jacke. Das war Motivation genug mich aufzuraffen und der Jacke Priorität einzuräumen.
Als Schnittmuster hatte ich die Jacke FrederikA von PiranhaKids schon eine Weile auf meinem Computer gespeichert. Hier ist eigentlich vorgesehen, zwei Jacken zu nähen die mit einem zusätzlichen Reißverschluss verbunden werden können. Die Innenjacke soll aus Sweat oder Jersey genäht werden und hier wird normalerweise auch die Kapuze angebracht. Mir schien das für die Übergangsjacke aus Softshell nicht geeignet. Die Kapuze kam wieder an die Außenjacke und die Innenjacke fiel weg. Auch bei den Taschen bin ich eigene Wege gegangen und habe mich für Einstecktaschen entschieden (damit kenne ich mich aus - alles andere war mir einfach irgendwann zu kompliziert).
Damit die Jacke (hoffentlich!) einen Sommer mit wächst habe ich Gr. 128 (statt 122) zugeschnitten. Die Ärmel und die Bundlänge sind individuell verlängert. Weil hier eigentlich rot und nicht rosa (das ist die Farbe des Futters) angesagt ist habe ich mich für einen Streifen roten Softshell an Ärmeln und Bündchen entschieden und mit rotem dehnbaren Schrägband eingefasst. Außerdem konnte ich so noch zusätzlich Bündchen aus Jersey anbringen, die einen guten Schutz vor Wind geben und das Mitwachsen ermöglichen.
Auch mit dem Innenleben der Jacke bin ich recht zufrieden. Die Nähte am Halsausschnitt und an der Passe habe ich durch ein Stück Jersey verdeckt und einen Haken zum Aufhängen eingefasst.
Ich bin ein großer Fan von Paspeln - besonders von Reflektorpaspel, die ich an der Teilung und an der Kapuzennaht angebracht habe. Außerdem ziert ein Reflekor-Bügelbild die hintere Mitte. Leider habe ich trotz Test erst zu spät verstanden dass ich das Motiv hätte mehr ausschneiden sollen. Jetzt habe ich etwas Farbe vom Softshell abgetragen... Das nächste Mal bin ich schlauer!
Wir sind jedenfalls beide sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es sieht nicht aus wie "viel zu groß" und passt hoffentlich trotzdem auch nächstes Frühling noch!
verlinkt bei afterworksewing
Und dann lies der Frühling doch noch eine ganze Weile auf sich warten und das Tochterkind war unzufrieden mit der Passform der gekauften Jacke. Das war Motivation genug mich aufzuraffen und der Jacke Priorität einzuräumen.
Als Schnittmuster hatte ich die Jacke FrederikA von PiranhaKids schon eine Weile auf meinem Computer gespeichert. Hier ist eigentlich vorgesehen, zwei Jacken zu nähen die mit einem zusätzlichen Reißverschluss verbunden werden können. Die Innenjacke soll aus Sweat oder Jersey genäht werden und hier wird normalerweise auch die Kapuze angebracht. Mir schien das für die Übergangsjacke aus Softshell nicht geeignet. Die Kapuze kam wieder an die Außenjacke und die Innenjacke fiel weg. Auch bei den Taschen bin ich eigene Wege gegangen und habe mich für Einstecktaschen entschieden (damit kenne ich mich aus - alles andere war mir einfach irgendwann zu kompliziert).
Damit die Jacke (hoffentlich!) einen Sommer mit wächst habe ich Gr. 128 (statt 122) zugeschnitten. Die Ärmel und die Bundlänge sind individuell verlängert. Weil hier eigentlich rot und nicht rosa (das ist die Farbe des Futters) angesagt ist habe ich mich für einen Streifen roten Softshell an Ärmeln und Bündchen entschieden und mit rotem dehnbaren Schrägband eingefasst. Außerdem konnte ich so noch zusätzlich Bündchen aus Jersey anbringen, die einen guten Schutz vor Wind geben und das Mitwachsen ermöglichen.
Auch mit dem Innenleben der Jacke bin ich recht zufrieden. Die Nähte am Halsausschnitt und an der Passe habe ich durch ein Stück Jersey verdeckt und einen Haken zum Aufhängen eingefasst.
Ich bin ein großer Fan von Paspeln - besonders von Reflektorpaspel, die ich an der Teilung und an der Kapuzennaht angebracht habe. Außerdem ziert ein Reflekor-Bügelbild die hintere Mitte. Leider habe ich trotz Test erst zu spät verstanden dass ich das Motiv hätte mehr ausschneiden sollen. Jetzt habe ich etwas Farbe vom Softshell abgetragen... Das nächste Mal bin ich schlauer!
Wir sind jedenfalls beide sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es sieht nicht aus wie "viel zu groß" und passt hoffentlich trotzdem auch nächstes Frühling noch!
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Mittwoch, 4. Mai 2016
im Dirndl zum bayrischen Kindergartenfest
In den letzten Wochen liefen meine Nähmaschinen richtig rund - und das Meiste hat auch ganz gut geklappt - so dass ich zwei Großprojekte von meiner Liste streichen konnte. Jetzt muss ich nur noch entscheiden was ich als erstes zeige.
Ich fange an mit dem zweiten Projekt, das dafür auch schon am längsten auf meiner Liste steht: ein Dirndl für meine Große.
Als es vor zwei oder drei Jahren notwendig war, das zu kleine erste Dirndl zu ersetzen, hatte ich den festen Vorsatz eines zu nähen. Aber dann sprang meine Mutter ein und kaufte ein neues. So war es mir auch recht - Zeit und Geld gespart - aber die Idee, eines selbst zu nähen, blieb. Jetzt ist eben dieses gekaufte Dirndl auch zu klein und ein neues musste her. Eigentlich wollte ich schon letzten Herbst das vor zwei oder drei Jahren gekaufte burda-Schnittmuster in Angriff nehmen... Wenn man dann aber einen konreten Anlass vor Augen hat für den das Projekt fertig sein muss, geht es doch viel schneller. Der Anlass kam - die Kindergartenkinder übten bereits fleißig für ihre bayrischen Darbietungen am Kindergartenfest - und ich wollte erst anderes abschließen. Zum Schluss blieb mir noch von Sonntag bis Donnerstag um das Kleid zu nähen. Und es hat geklappt!
Zunächst musste ich das Schnittmuster um eine Größe auf Gr. 128 erweitern. Meine Große trägt Gr. 116/122 und das Kleid soll mindestens nächsten Sommer auch noch passen.
Dann entschied ich mich angesichts der gekauften Vorlagen für ein gefüttertes Oberteil mit Paspel-Abschlüssen an Hals- und Armausschnitten entgegen der Anleitung von Burda. Bei der Schürze kam ich mit den Angaben von Burda gar nicht klar. Die wäre für meine Begriffe deutlich zu schmal geworden. Ich habe das ein bißchen spät gemerkt und so sind die Bänder trotzdem schmaler als ich wollte, aber so finde ich es in Ordnung.
Den Stoff für die Schürze fand ich im heimischen Stoffgeschäft. Es ist einer der Stoffe aus der Jolijou-Serie. Da die passenden Kombistoffe nicht vorhanden oder für meine Begriffe zu bunt waren, entschied ich mich vor Ort für den türkies farbenen Stoff für das Oberteil. Eigentlich hatte ich einen schwarzen Leinenstoff für den Rock vorgesehen (er liegt auch noch hier), aber das Tochterkind war nicht begeistert als sie meine Wahl sah. Schwarz geht einfach nicht. Also zog ich kurzfristig los und fand den passenden karierten Stoff. Dazu noch 5 süße Blumen-Knöpfe mit Strassstein in der Mitte, die den einfarbigen Stoff etwas aufwerten. Die Paspeln habe ich aus dem Rockstoff genäht, das Futter des Oberteils ist ein weißer Baumwollstoff.
Leider war auf die Schnelle keine passende Bluse mehr zu bekommen (inzwischen haben wir eine) und so trug sie im Kindergarten das Spitzen-Langarmshirt unter der bereits vorhandenen (gekauften) Trachtenjacke.
Da ich mir erst kürzlich ein passendes Dirndl zugelegt habe und dem Kurzen die erste vorhandene Lederhose neuerdings passt, können wir jetzt also (fast) alle in Tracht gehen - was wir zum Maifest am 1.5. gleich getan haben!
verlinkt bei afterworksewing
Ich fange an mit dem zweiten Projekt, das dafür auch schon am längsten auf meiner Liste steht: ein Dirndl für meine Große.
Als es vor zwei oder drei Jahren notwendig war, das zu kleine erste Dirndl zu ersetzen, hatte ich den festen Vorsatz eines zu nähen. Aber dann sprang meine Mutter ein und kaufte ein neues. So war es mir auch recht - Zeit und Geld gespart - aber die Idee, eines selbst zu nähen, blieb. Jetzt ist eben dieses gekaufte Dirndl auch zu klein und ein neues musste her. Eigentlich wollte ich schon letzten Herbst das vor zwei oder drei Jahren gekaufte burda-Schnittmuster in Angriff nehmen... Wenn man dann aber einen konreten Anlass vor Augen hat für den das Projekt fertig sein muss, geht es doch viel schneller. Der Anlass kam - die Kindergartenkinder übten bereits fleißig für ihre bayrischen Darbietungen am Kindergartenfest - und ich wollte erst anderes abschließen. Zum Schluss blieb mir noch von Sonntag bis Donnerstag um das Kleid zu nähen. Und es hat geklappt!
Zunächst musste ich das Schnittmuster um eine Größe auf Gr. 128 erweitern. Meine Große trägt Gr. 116/122 und das Kleid soll mindestens nächsten Sommer auch noch passen.
Dann entschied ich mich angesichts der gekauften Vorlagen für ein gefüttertes Oberteil mit Paspel-Abschlüssen an Hals- und Armausschnitten entgegen der Anleitung von Burda. Bei der Schürze kam ich mit den Angaben von Burda gar nicht klar. Die wäre für meine Begriffe deutlich zu schmal geworden. Ich habe das ein bißchen spät gemerkt und so sind die Bänder trotzdem schmaler als ich wollte, aber so finde ich es in Ordnung.
Den Stoff für die Schürze fand ich im heimischen Stoffgeschäft. Es ist einer der Stoffe aus der Jolijou-Serie. Da die passenden Kombistoffe nicht vorhanden oder für meine Begriffe zu bunt waren, entschied ich mich vor Ort für den türkies farbenen Stoff für das Oberteil. Eigentlich hatte ich einen schwarzen Leinenstoff für den Rock vorgesehen (er liegt auch noch hier), aber das Tochterkind war nicht begeistert als sie meine Wahl sah. Schwarz geht einfach nicht. Also zog ich kurzfristig los und fand den passenden karierten Stoff. Dazu noch 5 süße Blumen-Knöpfe mit Strassstein in der Mitte, die den einfarbigen Stoff etwas aufwerten. Die Paspeln habe ich aus dem Rockstoff genäht, das Futter des Oberteils ist ein weißer Baumwollstoff.
Leider war auf die Schnelle keine passende Bluse mehr zu bekommen (inzwischen haben wir eine) und so trug sie im Kindergarten das Spitzen-Langarmshirt unter der bereits vorhandenen (gekauften) Trachtenjacke.
Da ich mir erst kürzlich ein passendes Dirndl zugelegt habe und dem Kurzen die erste vorhandene Lederhose neuerdings passt, können wir jetzt also (fast) alle in Tracht gehen - was wir zum Maifest am 1.5. gleich getan haben!
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Mittwoch, 20. April 2016
Bei den Flamingos
Ich zehre bei meinen Posts noch immer von den Osterferien und davon, dass ich in der Zeit einige Ufos fertig gestellt habe. Dazu gehört auch das Longshirt, das ich heute zeige: ein Flamingo-Pullony den ich ursprünglich schon zu Weihnachten in Planung hatte.
Nach dem inzwischen vorletzten Zoobesuch war die Große begeistert von Flamingos. Ich fand dann bei Dawanda ein kleines Reststück (30cm) des Flamingo-Stoffes von Hamburger Liebe in Rosa. Er reicht gerade für das obere Stück vom Pullony. Eigentlich wollte ich eine andere Farbe für den Rock kombinieren und hatte sogar schon ein Kombination von weißer Spitze und gelbem Jersey darunter angenäht. Aber es war nicht stimmig und so wanderte das Teil erstmal in der Ecke und später habe ich es doch wieder aufgetrennt. Jetzt ist der Rock einfarbig rosa und uns gefällt es - obwohl die Große eigentlich mehr auf rot als auf rosa steht. Damit es für lange Ärmel reicht habe ich lange Bündchen angenäht und den Stoff auch am Halsausschnitt verwendet. Für das Bündchen am Rock reichte gerade noch das letzte Stück vom Flamingo-Stoff.
Außerdem haben wir endlich den Strassstein-Applikator ausprobiert, den ich zum Geburtstag bekommen habe:
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Nach dem inzwischen vorletzten Zoobesuch war die Große begeistert von Flamingos. Ich fand dann bei Dawanda ein kleines Reststück (30cm) des Flamingo-Stoffes von Hamburger Liebe in Rosa. Er reicht gerade für das obere Stück vom Pullony. Eigentlich wollte ich eine andere Farbe für den Rock kombinieren und hatte sogar schon ein Kombination von weißer Spitze und gelbem Jersey darunter angenäht. Aber es war nicht stimmig und so wanderte das Teil erstmal in der Ecke und später habe ich es doch wieder aufgetrennt. Jetzt ist der Rock einfarbig rosa und uns gefällt es - obwohl die Große eigentlich mehr auf rot als auf rosa steht. Damit es für lange Ärmel reicht habe ich lange Bündchen angenäht und den Stoff auch am Halsausschnitt verwendet. Für das Bündchen am Rock reichte gerade noch das letzte Stück vom Flamingo-Stoff.
Außerdem haben wir endlich den Strassstein-Applikator ausprobiert, den ich zum Geburtstag bekommen habe:
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